bunt gemixte Schnappschüsse aus der KEYTEK-History


Kaufen, Mietkaufen, Leihen eines Instruments
 

kurz erklärt

Grundsätzlich leisten wir gerne aktive Hilfestellung bei der Auswahl und Beschaffung eines geeigneten Instruments, egal ob neu vom Musikhaus oder gebraucht über das Internet.
Wer möchte, kann sich bei uns auch zunächst ein Instrument zu günstigen Konditionen mietkaufen (Kaufoption nach "x" Monaten regelmäßigem Unterricht) mit/ohne Anzahlung oder einfach nur so leihen auf unbestimmte Zeit. Finanzierungen bieten wir je nach Instrumentenklasse ab 10€/mtl. an.

Sprechen Sie uns einfach an! Wir finden eine individuelle Lösung.

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detailliert:



Die Auswahl eines passenden Keyboards oder E-Pianos


Bevor zu Weihnachten usw. viel zu schnell das falsche Instrument gekauft wird, bieten wir gerne neutrale und Kaufpreis-orientierte Beratung an. Denn... wie oft hat man es schon erlebt, dass bereits innerhalb weniger Monate nach Beginn des Unterrichts die anfängliche Euphorie verflogen ist... und das ausschließlich aufgrund des unpassenden Instruments. Damit ist weder den Schülern noch uns Musiklehrern gedient...

Beim Erlernen dieses anspruchsvollen Hobbys ist das Musikinstrument als tägliches "Werkzeug" zu einem großen Teil entscheidend. Weitere entscheidende Bereiche sind Liedauswahl (Spaß), Schulmaterial (Leitfaden), Fähigkeiten des Lehrers (Unterrichtsqualität), Motivation (zB. durch Sonderaktionen), musikalisches Talent (Eignung) und Übungseinsatz (Fleiß). Alle Bereiche betragen natürlich nicht genau je so und so viel Prozent, sondern sind von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Die Auswahl des Instruments wiegt dabei allerdings ziemlich schwer, nicht nur bei elektronischen Tasteninstrumenten.

 

Wenn das Musikmachen keinen Spass macht, weil die Komponente "Instrument" nicht stimmig ist, dann bleibt zusätzlich oft auch die Lust an der Komponente "Üben" aus und somit auch beim talentiertesten Schüler mit bestem Lehrer womöglich der Erfolg auf der Strecke. Dabei liessen sich solche Fehler mit einigen Vorinfos (s. unten) komplett vermeiden...



hier einige Infos speziell für Keyboard-Interessierte:
Auch ich als Musiklehrer leide ein wenig unter so manchen B-Klasse-Keyboards... schliesslich muss ich mich mühseelig und zeitraubend durch (teils mit nur einer Taste zu bedienenden) unpraktische Menüs hindurch tippen. Ganz zu schweige vom Schüler, welcher sich das selbe bei jedem Üben selbst antun muss, nur weil das Keyboard möglicherweise keine Abspeichermöglichkeit für Einstellungen (Registrations) bietet. Keyboards aus dem Supermarkt und viel zu kleinformatige Einsteigermodelle sind typische Kandidaten für derlei Nervereien. Hier vergeht bei manchen Kindern alsbald der Spass am Musizieren, gerade bei den ganz Kleinen, die nun wirklich keine Ambitionen haben, immer alles richtig zu programmieren.



Ein anderes Problem sind gänzlich über-arrangierte Styles (Begleitrhythmen), welche den Anfänger total verwirren. Dies findet man bei den bunten und billigen Schnickschnack-Keyboards, welche durch Aufmachung und viel TamTam (um eigentlich nichts) überzeugen möchten. Ein Kind kann aber seinen ersten Song mit Begleit-Rhythmus nur dann erlernen, wenn sich das Arrangement beim Üben nicht in den Vordergrund drängt und so die Eigenrhythmik des Schülers durcheinander würfelt. Das kann man mit einem Vorhaben vergleichen, gleichzeitig telefonieren, die Katze füttern und Einrad fahren zu wollen... geht einfach nicht!

 

Nächste Kandidaten in der Klasse der "nein, lieber doch nich"- Keyboards, sind all solche Modelle, an denen reichlich gespart wurde... meist an Tasten zur Bedienung und an Möglichkeiten der Datensicherung. Es stresst jeden Keyboarder, wenn er beim Umschalten während des Spielens mehr als 1 oder 2 Tasten drücken soll. Bei den betroffenen Keyboards muss man aber (um einen Song auch klanglich rüber zu bringen) teils eine wilde Umschaltakrobatik auf´s Tastenparkett legen (z.B. Bänke umschalten), weil der Keyboardhersteller an Registrationstasten gespart hat. Auch das Sichern von Daten (heutzutage leider kaum noch per Diskette) verlangt oft ein intensives Studium der meist schwierig zu verstehenden Bedienungsanleitung. Hier bleibt es zu hoffen, dass sich wenigstens ein einheitliches Speichermedium durchsetzen wird... zB. USB-Stick-Anschlüsse (USB to Device). Heutzutage gibt es viele Keyboards mit Verbindungsanschluss zum PC (USB to Host). Diese verpflichten jedoch zu äusserst umständlicher Software. Zudem muss der PC erstens in der Nähe platziert (USB-Kabel?), zweitens eingeschaltet (Stromverbrauch) und drittens überhaupt vorhanden sein (im Kinderzimmer?)... ziemlich unkomfortabel.



Solche und ähnliche Handicaps aufgrund ungeeigneter Keyboards können also den Keyboardunterricht ein Stück weit bremsen. Dabei gibt es z.B. auf dem Gebrauchtmarkt jede Menge hervorragend geeignete ältere Keyboard-Modelle zu einem besseren Preis, als so manches neue Billigkeyboard. Erwähnt sei hier beispielsweise das nun schon etwas ältere Yamaha PSR-340, ein recht praktisches Einsteigerkeyboard, das Kinder locker die ersten 3/4 Jahre nutzen können. Preislich leigt es derzeit (Stand 2014) vielleicht noch bei 50-100€. Desweiteren seien beispielsweise auch die besseren Yamaha PSR-Keyboardmodelle 540, 550, 630, 640, 730, 740,1000 und 1100 (gerne auch 2000 und höher) erwähnt. Alles hervorragende Geräte mit wirklich ALLEN notwendigen Funktionen zum uneingeschränkten Erlernen des Keyboardspielens. Keines dieser Modelle kostet heutzutage noch über 350 Euro, meist eher weit darunter (Stand 2014). Hingegen kosten viele Keyboards neu das 2 bis 3-fache im Handel.

Desweiteren seien noch die Modellreihen DGX und natürlich auch andere Hersteller wie Technics, Roland oder auch Casio zu erwähnen. Selbst neue Billiggeräte aus China sind mittlerweile halbwegs spieltauglich geworden und sind für unter 100€ neu (!) vom Musikhaus zu haben.

Sicher, auch hochwertige Marken-Keys müssen gekauft sein... es sei jedoch hiermit auf das immer wieder auftauchende Problem der Eltern verwiesen, welche sich bei Beginn des Musikunterrichts in der misslichen Lage sehen, abschätzen zu müssen, ob das Kind bei seinem Hobby bleiben wird oder ob es womöglich nach 3 Monaten die Lust daran verlieren könnte. Für diese Fälle ist der Kauf eines Gebrauchten eine gute Lösung! Man kann auch noch nach einem halben Jahr oder später auf ein Neumodell umsteigen, wenn man die (meist asiatische) Wirtschaft ankurbeln möchte.


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Hilfe von KEYTEK beim Gebrauchtkauf eines Tasteninstruments

Die Musikschule bietet gerne an, vor dem Kauf eines Keyboards oder elektrischen Klaviers (E-Piano, EP) ein wenig Beratungsleistung zu erbringen. Uns liegt es am Herzen, dass beim Unterricht nur Instrumente mit gewissen Ausstattungsmerkmalen zum Einsatz kommen, und zwar von Anfang an.

Mindestausstattung von Tasteninstrumenten für optimalen Unterricht:


*** technische Ausstattung bei Keyboards:
       - Standard-Tastengrösse (keine Mini-Tastenbreite wie aus der Kleinkindabteilung)
       - keine klapprigen Tasten

       - nicht unter 5 Oktaven Tastatur-Spielbereich (ab 61 Spieltasten)
       - integrierte Anschlagempfindlichkeit (Touch Sensitivity)

       - gute, nicht übertrieben arrangierte Styles
       - mindestens 2, besser ab 4 Registration-Speicherplätze pro Bank
       - Diskettenlaufwerk, Speicherkarte oder USB to Device
       - MIDI-File-Tauglichkeit (Abspielen von Songs)
       - Recording-Funktion (Aufnehmen von Songs)
       - Polyphonie nicht unter 12 Noten (alles Andere ist Steinzeit!)
       - gut wäre eine Metronom-Funktion
       - ein Mindestmaß an Effekten (wenigstens Hall)
       - Dual- und Split-Klang-Funktion
       - Kopfhöreranschluss
       - Audio-In-Anschluss
       - ein beleuchtetes Display, auf dem man mehr sieht, als nur eine LED-Nummer


*** technische Ausstattung bei E-Pianos:
       - gewichtete oder wenigstens leicht gewichtete, anschlagdynamische Tastatur
       - nicht unter 6 Oktaven Tastatur-Spielbereich (ab 76 Spieltasten)
       - keine klapprigen Tasten

       - authentischer Klavierklang
       - Polyphonie nicht unter 32 Noten
       - Metronom-Funktion
       - ein Mindestmaß an Effekten (wenigstens Hall)
       - Dualklang-Funktion
 
      - Sustain-Fußtaster (optimal als Klavierzunge)

       - Kopfhöreranschluss
       - ein beleuchtetes Display oder eine andere Anzeige


Tasteninstrumente, welche die oben aufgelisteten (nicht einmal besonders aussergewöhnlichen) Anforderungen erfüllen, gehören automatisch zur Riege der professionellen Einsteigerklasse oder höher... hier wird es im Unterricht keine Probleme geben.



Beim Gebrauchtkauf von Tasteninstrumenten ist unbedingt auf Folgendes zu achten:

*** Optischer Zustand des Gerätes (Bühnengerät? Rauchergerät? mechanische Beanspruchung? ... Preisminderung bis zu einem Drittel!).

*** Bei Diskettenlaufwerk: Funktion unbedingt an Ort und Stelle überprüfen! Ich gebe dazu gerne eine Testdiskette mit, auf welcher entsprechende Daten sind... Viele Diskettenlaufwerke lassen sich notfalls preisgünstig ersetzen (ebay, 10 Euro, Selbsteinbau).

*** Bei anderen Speichermedien (USB to Device, Speicherkarte, Festplatte, Cartridge): Funktion testen!

*** Lautsprecher: müssen auch bei lautem Aufdrehen noch sauber klingen (dabei Rhythmus laufen lassen und/oder laut spielen) und dürfen kaum verzerren.

*** Lautstärkeregler: kratzt es in den Lautsprechern beim Bewegen? (Altersfrage, "natürlicher" Verschleiß)

*** Spieltastatur: Testen Sie die Anschlagsempfindlichkeit (Touch Sensitivity) bei JEDER Taste und ggf. auch das After Touch falls vorhanden. Allgemein darf die Tastatur auch nicht auffällig klappern oder einzelne Tasten hängenbleiben

*** Funktion linksseitiger Drehräder (Modulation/Pitch) überprüfen falls vorhanden.

*** Display zeigt alles korrekt an? Keine einseitigen Ermüdungserscheinungen oder Hintergrundbeleuchtung ausgefallen? Evtl. den Kontrast ändern falls Regelmöglichkeit vorhanden.

*** Alle Funktionsknöpfe überprüfen (sind alle bedienbar? nichts eingedrückt?). Dies macht man besser im ausgeschalteten Zustand :-))

*** Anschlüsse auf der Rückseite nicht ausgerissen? (z.B. durch Zug an Kabeln, oft bei Bühnengeräten)

*** Bei E-Pianos auf die Funktion aller Fußtaster achten

*** Natürlich darf es nicht fehlen, das Instrument mit ein zwei Songs anzuspielen, um zu sehen, ob es sich unter "Vollast" normal verhält... (innere Elektronik augenscheinlich in Ordnung?). Man kann auch einfach mal die Demo-Songs ablaufen lassen.

 


Wer auf alle diese Merkmale achtet, wird kaum böse Überraschungen erleben. Dem Lernenden steht dann sicherlich ein optimales Instrument zur Verfügung. Höhere Preisklassen (bei allen Herstellern) bieten natürlich immer ein "noch mehr" an Klang, Ausstattung und Komfort. Wer das Geld hat, hat gerne meinen Segen, es in noch hochwertigere Instrumente zu investieren :-)



Ich selber benutze neben meinem EPiano und einem brandneuen Tyros 5 auch nach wie vor noch mein betagtes Yamaha 9000 Pro ((YamYam ;-)) und einen wohl noch älteren Synthesizer. Kenner wissen, was auch ältere Geräte so alles können, wenn man sie
richtig programmiert


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Linksammlung

 

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